Ein Besucher bleibt an Ihrem Messestand stehen, das Gespräch läuft gut, er hat aber keine Visitenkarte dabei. Sein Badge hängt am Band um den Hals. Mit dem Smartphone scannen Sie den Code in ein paar Sekunden.
Ob das klappt, hängt davon ab, was im Code des Badges steckt. Diese Seite erklärt, welche Badges ScanLead liest, was Sie bei den anderen tun und wie Sie den Kontakt direkt nach dem Scan einstufen.
Was in einem Messe-Badge steckt
Badges sehen ähnlich aus, enthalten aber sehr unterschiedliche Daten. Bei den meisten Messen finden Sie eine dieser Varianten:
- QR-Code mit vCard oder MeCard: Name, Firma, E-Mail und Telefon stehen direkt im Code. Jedes passende Lesegerät kann sie übernehmen.
- QR-Code mit Kontakt im JSON-Format: die Daten sind ebenfalls im Code enthalten, nur anders strukturiert.
- QR-Code mit einem LinkedIn-Profillink: der Code führt auf das Profil des Besuchers.
- QR-Code oder Barcode mit reiner Nummer: der Code enthält nur eine Kennung. Die Kontaktdaten liegen in der Datenbank des Veranstalters, und nur dessen Lesegerät kann sie abrufen.
Ein kurzer Test am ersten Morgen zeigt Ihnen, welche Variante Ihre Messe nutzt. Scannen Sie das Badge eines Kollegen oder Ihr eigenes.
Welche Badges ScanLead liest

ScanLead liest QR-Codes mit einer vCard, einer MeCard oder einem Kontakt im JSON-Format. Die Felder werden direkt in den neuen Lead übernommen. Bei einem LinkedIn-Profillink übernimmt ScanLead den Namen aus dem Link, die übrigen Angaben ergänzen Sie bei Bedarf von Hand.
Sie brauchen dafür kein Leihgerät und keine zusätzliche App. ScanLead läuft im Browser Ihres Smartphones oder als App aus dem App Store und von Google Play. Jeder Kollege am Stand scannt mit seinem eigenen Telefon, alle Leads landen im selben Team.
Wenn das Badge nur eine Nummer trägt
Dann kann ScanLead die Kontaktdaten nicht aus dem Code lesen, weil sie dort nicht stehen. Sie haben drei Möglichkeiten:
- Visitenkarte fotografieren: ScanLead liest Name, Firma, E-Mail, Funktion und Telefon automatisch aus. Das braucht eine Internetverbindung. Mehr dazu: Visitenkarten auf der Messe scannen.
- Kontakt eintippen: wenige Felder, Status und Notiz. Mit etwas Übung dauert das kaum länger als ein Scan.
- Den Scanner des Veranstalters mieten: er deutet die Nummern, kostet aber pro Messe. Wann sich das lohnt, lesen Sie unter Alternative zum Badge-Scanner der Messe.
Viele kleine Aussteller kombinieren: Visitenkarte, wenn der Besucher eine hat, sonst Eingabe von Hand. Die Kosten der Varianten vergleicht die Seite Was kostet die Leaderfassung?.
Scannen, wenn das Netz ausfällt
Öffnen Sie ScanLead morgens, solange Sie Netz haben. Fällt die Verbindung in der Halle danach aus, funktionieren das Scannen des Badge-QR-Codes und die manuelle Eingabe weiter. Der Kontakt bleibt auf dem Smartphone und wird synchronisiert, sobald das Netz zurück ist.
Nur das Auslesen einer fotografierten Visitenkarte braucht eine Verbindung. Gerade deshalb lohnt es sich, Badges mit lesbarem QR-Code zu scannen, wenn das WLAN in der Halle schwächelt.
Direkt nach dem Scan qualifizieren

Ein gescanntes Badge ist erst ein Name. Den Wert bekommt der Lead durch zwei Angaben, die Sie noch am Stand ergänzen:
- Status heiß, warm oder kalt: heiß, wenn ein konkretes Projekt besteht; warm, wenn Interesse da ist, aber noch kein Termin; kalt für den Rest.
- Notiz: was besprochen wurde und was Sie versprochen haben, zum Beispiel „Preisliste Serie B schicken, Entscheidung im Mai“.
Später sehen Sie pro Messe, wie viele heiße, warme und kalte Leads Sie haben, und können Ihre Messen vergleichen. Der Export als CSV oder Excel enthält Status und Notizen, damit die Nachbereitung schnell geht. Ideen dazu: Messe-Follow-up.
Der integrierte KI-Assistent hilft am Abend nach dem Messetag. Schreiben Sie ihm zum Beispiel „Ändere den Status von Herrn Keller auf heiß“. Er zeigt die Änderung als Karte „Zu bestätigen“, und erst Ihr Klick setzt sie um. Er kann sich irren, prüfen Sie also kurz vor dem Bestätigen.
Für Einzelaussteller und kleine Teams
ScanLead ist kostenlos, mit allen Funktionen, ohne Kreditkarte und ohne Abo. Es gibt kein Limit für gescannte Badges oder Teammitglieder. Wer allein am Stand steht, nutzt es genauso wie ein Vertriebsteam mit zehn Personen.
Nach der Messe gehen die Kontakte per Export in Ihr CRM oder automatisch in CRMlead, mit demselben Lead-Konto. Den Überblick über alle Funktionen finden Sie auf der Seite Messe-Lead-Erfassung-App.
Häufige Fragen
Kann ich jedes Messe-Badge mit dem Smartphone scannen?
Nur wenn der QR-Code die Kontaktdaten enthält (vCard, MeCard, JSON) oder einen LinkedIn-Profillink. Trägt das Badge nur eine Nummer, kann allein das Lesegerät des Veranstalters sie deuten.
Was mache ich, wenn das Badge nur eine Nummer hat?
Fotografieren Sie die Visitenkarte des Besuchers oder tippen Sie den Kontakt ein. Beides geht in ScanLead in wenigen Sekunden.
Brauche ich zum Badge scannen eine Internetverbindung?
Nicht, wenn ScanLead vorher mit Netz geöffnet wurde. Der Kontakt bleibt auf dem Smartphone und wird synchronisiert, sobald die Verbindung zurück ist.
Kostet das Scannen von Badges extra?
Nein. ScanLead ist kostenlos, ohne Limit für gescannte Badges und ohne Kreditkarte.
Können meine Kollegen mit ihren eigenen Telefonen scannen?
Ja. Laden Sie sie unter Einstellungen > Team ein. Jeder scannt mit seinem Smartphone, und alle sehen die Leads des Teams. Mehr dazu: Messe-App für Vertriebsteams.